Substanz-Abhängigkeiten, Verhaltensabhängigkeit und Essstörungen

Viele Menschen, die zu mir kommen, leiden, oder haben gelitten, unter ungerechter oder missbräuchlicher Behandlung in einer Beziehung. Sie waren oder sind Opfer von seelischen, körperlichen und/oder sexuellen Misshandlungen gewesen. Menschen, die während ihrer Kindheit Missbrauch erlitten haben, finden, dass es ihrer emotionellen Empfindung und ihrer Beziehungen als Erwachsene beeinträchtigt. Selbst ein Leben im Ausland kann einen Menschen psychologisch nicht von diesem Einfluss völlig befreien. Oft erfahren sie, dass sie sich wieder in einer missbräuchlichen Beziehung befinden. Wenn sie weit von der Heimat sind, kann die Situation wegen möglicher soziale Isolation noch schwieriger zu ertragen sein.

Missbrauch nimmt viele Formen an. Wenn während der Kindheit erlebt, belastet er die persönliche Entwicklung als Kind, während der Pubertät und als Erwachsenen und schwächt die persönliche Abwehrkraft ab, sodass Gefühle von Unsicherheit und Minderwertigkeit sich ausbreiten. Gleichwohl kann Missbrauch bei Kindern in der Familie, in der Schule oder anderswo passieren; es kann bei Erwachsenen am Arbeitsplatz, in Paarbeziehungen, oder in anderen Beziehungen passieren. Es kann ein einmaliger Vorfall sein, der plötzlich und unerwartet passiert, oder es kann eine sich wiederholenden Misshandlung sein, die sich über mehreren Jahren fortsetzt. Missbrauch ist manchmal leicht zu erkennen, wie z. B. physische Gewalt, aber oft ist es schwer zu erkennen, wie psychische Misshandlung (Beleidigungen und Demütigungen) oder emotionelle Vernachlässigung (nicht nur bei Kindern). Diese letzten, „unsichtbaren“ Formen von Misshandlung können sehr zerstörerisch wirken. Der Schmerz dieser Misshandlungen kann für das Opfer noch schlimmer empfunden werden als der von körperlichen Verletzungen. Sexueller Missbrauch, anderseits, wird vom Täter verniedlicht oder verheimlicht und das Opfer schämt sich meistens oder hat Angst und schweigt. Es kommt relativ häufig vor, dass es übersehen wird, weil es am ersten Blick harmlos aussehen kann, wie z B. wenn die Privatsphäre eines Kindes nicht respektiert wird, oder wenn ein Elternteil sich verführerisch gegenüber einem Kind benimmt. Aber eins hat jeder Form von Missbrauch bei jedem Alter trotzdem gemeinsam: Seine Missachtung für die Bedürfnisse des Opfers.

Bleibende Spuren, die von Missbrauch hinterlassen werden, können die Form einer Posttraumatischen Belastungsstörung annehmen. Typische Merkmale dieser Störung sind Nachhallerinnerungen („Flashbacks“), sich wiederholende Albträume, Angst, Panikattacken, Depression, emotionellen Unstabilität (Wutanfälle), Selbstzweifel oder Verwirrung. Das Opfer kann sich emotionell taub oder teilnahmslos fühlen, mit einem Gefühl von Unrealität, ein Zustand welcher „Dissoziation“ genannt wird. Situationen, Tätigkeiten oder sogar Wörter, die an den Missbrauch erinnern, werden meist vermieden. Suizidgedanken sind nicht selten. Besonders Menschen, die als Kinder missbraucht wurden, lernen ihre Schmerzen und Gefühle von Verwundbarkeit zu unterdrücken, so dass sie häufig kalt, unempfindlich oder sogar aggressiv wirken können. Übermäßiger Alkoholkonsum oder Drogeneinnahme können später als komplizierende Faktoren hinzukommen.

Im erwachsenen Alter machen die psychische Auswirkung vom Missbrauch dem Opfer es schwer ihm zu entkommen, weil er durch ihn psychisch geschwächt wird. Selbst wenn alles vorbei ist, führen psychische Folgen oft dazu, dass sich Leiden und Trauma in der Gegenwart fortsetzen. Misshandlungen aller Art beeinflussen das Selbstbild, das Bild vom Leben und von anderen Leuten, so dass die Bildung von neuen, gesunden Beziehungen oft erschwert wird. Hinterlassene Narben machen Opfer pessimistisch über ihre eigene Fähigkeiten ein normales, glückliches Leben zu führen. Falls es wieder in eine missbräuchliche Beziehung kommt, fällt es ihm oft schwer, die Beziehung zu beenden. Er kann es schwer finden, sich auf seine eigene Urteilskraft zu verlassen.

So schwer wie es auch einem Opfer vom Missbrauch vorkommen kann Zuversicht und Vertrauen wieder zu empfinden, können Therapeuten/innen ihm helfen, seine schmerzhafte Erinnerungen zu verarbeiten um neue Wege in die Zukunft zu finden. Psychotherapie kann einem Opfer eine tiefe Einsicht in sich selbst und andere geben, so dass Würde im Gesicht vom furchtbaren Schmerzen und Enttäuschung gefunden werden kann, welche aufgestaute Wut, Scham und sogar Schuldgefühle, die die natürliche Fähigkeit zur Liebe und Vertrauen unterbinden kann, überwinden lässt.

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2017-11-20T10:29:28+00:00